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Diokaisareia-Sepphoris (Samaria)
a0727 - Antoninus Pius
ΑΥ ΚΑΙ ΑΝΤ - (ѠΝΙΝΟϹ ЄΥ)
Büste belorbeert rechts
↺ ΔΙΟΚΑΙ - ΙЄΡ (ΑϹ - ΑϹ) ΥΛΟΥ Α - ΥΤΟ
Tempel, 4-s., Tyche
AE | 21 mm | 9.89 g | 12 h Sofaer 6fv, Rosenberger 8v, SNG ANS 1095v, BMC 21ff v, RPC temp 6312, BN onl 41761638
4-säuliger wohl ionischer Tempel auf einstufiger hoher Basis mit etwas geweitetem mittleren Interkolumnium, darin Tyche nach rechts stehend. Das ungegliederte Gebälk über den Säulenpaaren geht unmittelbar (gewissermaßen kurvig) in eine Art 'syrischen Bogen' über - die definitionsgemäß dazugehörigen Giebelschrägen sind nicht dargestellt.

Rs. in zwei verschiedenen Varianten: (zB #k3676 u. #k5105).

Diese sonderbare Form einer Tempelfront (?, so auch ua aus Antipatris, Abila ANS 1126; s.Notiz zu #a1022img) ohne Dreiecksgiebel existiert auch mit Dreiecksgiebel (Abb. ANS 1096).

Zu Ende der Regierungszeit Trajans wurde die Münzprägung eingestellt und erst unter Antoninus Pius mit dem neuen Namen Diocaesarea wieder aufgenommen. Die überwiegend jüdische Bevölkerung, die bis dahin ausnahmslos jüdische Motive prägen lassen durfte, hatte den Aufstand von 115-7 gegen Rom unterstützt und ist vermutlich deshalb mit dem Entzug des Prägerechts bestraft worden.

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Zuletzt geändert am: 2017-12-01 12:16:23