im Detail
Magnesia ad Maeandrum (Ionia)
a0633 - Nero |
ΝΕΡΩΝ ΚΑΙϹΑΡ
Kopf rechts
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ΜΑΓΝΗΤΩΝ (ΛΕΥΚΟΦΡΥΝΗ)
Tempel, 4-s., Kultbild Artemis Ephesia
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| AE | 25 mm | 8.96 g | 12 h | RPC 2701.1 = SNG vAulock 2048 = Schultz 33, (BMC 52f), MFA 63.2912 |
4-säuliger ionischer Tempel mit schlanken hohen und eng zusammengerückten Säulen auf zweistufigem Untergrund. Flacher Giebel mit einem rechteckigen (hier nur eben sichtbaren) Fenster, nur Firstakroter. Im weiten Innern Standbild der Artemis Leukophryene in der Art der Artemis Ephesia (polymastos, s. Notiz zu #a0066
), ua mit Wollknotenbinden/ Perlstäben von den rechtwinklig abgewinkelten Unterarmen zum Boden und von schwebenden Niken bekränzt. Zu Füßen bds. Adler mit geöffneten Schwingen.
Alle Ref. (und #k5891) stempelgl.
Diese Artemis (s.Fleischer, S.140ff) wurde ursprünglich in Leukophrys/ Phrygien verehrt.
Als (erster) Pseudodipteros (8 x 15 Säulen) von Hermogenes erbaut; der eigentl. 8-säulige Bau stand auf 6 oder 7 Stufen (die auf späteren Münzen auch gezeigt werden). Zum Tempel s. Schultz, S.44f. Asylrecht.
Fleischer,R.: Artemis von Ephesos und verwandte Kultstatuen aus Anatolien und Syrien, Leiden 1973
), ua mit Wollknotenbinden/ Perlstäben von den rechtwinklig abgewinkelten Unterarmen zum Boden und von schwebenden Niken bekränzt. Zu Füßen bds. Adler mit geöffneten Schwingen.Alle Ref. (und #k5891) stempelgl.
Diese Artemis (s.Fleischer, S.140ff) wurde ursprünglich in Leukophrys/ Phrygien verehrt.
Als (erster) Pseudodipteros (8 x 15 Säulen) von Hermogenes erbaut; der eigentl. 8-säulige Bau stand auf 6 oder 7 Stufen (die auf späteren Münzen auch gezeigt werden). Zum Tempel s. Schultz, S.44f. Asylrecht.
Literatur:
Schultz,S.: Die Münzprägung von Magnesia am Mäander..., Berlin 1975Fleischer,R.: Artemis von Ephesos und verwandte Kultstatuen aus Anatolien und Syrien, Leiden 1973


