im Detail
Pautalia (Thrakia)
a0073 - Commodus |
ΑΥΤΟ ΜΑΡ - ΑΥ ΚΟΜΟΔΟϹ
Büste belorbeert rechts
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(ΗΓΕ ΙΟΥ) ΚΑϹΤΟΥ ΟΥΛΠΙΑϹ (ΠΑΥΤΑΛΙΑϹ)
Tempel, diagonal links, im Hain, Asklepios
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| AE | 29 mm | 14.17 g | 6 h | (Ruzicka 189), (Varb.engl. 4527) |
4-säuliger Tempel mit Satteldach auf hohem Sockel, der wohl einer zweistufigen Basis entspricht. Front (nach links) und Seite bilden eine Ebene, die Rückseite von First bis Grund eine Senkrechte. Da das Dach mit drei ortgangsgerechten Balken versehen ist, entstehen dadurch 3 rhombenähnliche Felder und zusätzlich ein dreieckiges Feld. Die Münze läßt nicht erkennen, ob die Seitenwand mit Säulen oder mit einem Mauerwerk versehen war. Bds. je ein Baum, die Äste umrahmen den Bau. Der Tempel steht demnach in einem Hain. Im Interkolumnium eine Asklepiosstatue.
Die eigentümliche Darstellung (so auch ua #a0437
, ) soll ein Hinweis darauf sein, daß ein Teil des Bauwerks "abgeschnitten" wurde; der Graveur will damit verdeutlichen, daß die Seiten im Verhältnis zur Front länger sind als auf der Münze sichtbar. Die Dachdeckung erscheint ebenfalls klärungsbedürftig, spekulativ etwa Dachdeckung mittels Baumstämmen und/ oder Hinweis auf einen hölzernen Bau.
Asklepios wurde in diesem noch heute lebendigen Badeort besonders verehrt, was auch durch die hervorgehobene Stellung des Asklepiostempels in der Gesamtansicht des Tempelbezirks (#a0413
, s.dort) sichtbar wird.
Die eigentümliche Darstellung (so auch ua #a0437
, ) soll ein Hinweis darauf sein, daß ein Teil des Bauwerks "abgeschnitten" wurde; der Graveur will damit verdeutlichen, daß die Seiten im Verhältnis zur Front länger sind als auf der Münze sichtbar. Die Dachdeckung erscheint ebenfalls klärungsbedürftig, spekulativ etwa Dachdeckung mittels Baumstämmen und/ oder Hinweis auf einen hölzernen Bau.Asklepios wurde in diesem noch heute lebendigen Badeort besonders verehrt, was auch durch die hervorgehobene Stellung des Asklepiostempels in der Gesamtansicht des Tempelbezirks (#a0413
, s.dort) sichtbar wird.


