Altar ohne Flammen auf dreistufiger Basis, spiegelbildlich dazu das Kranzgesims. Auf der Deckplatte Pulvinare in Volutenform. Legende auf der Frontfläche.

Variante (#a0424img).

Alle Ref. von anderen Stempeln.

Ein As (oder Dupondius) von deutlichem Übergewicht (RPC durchschnittlich 12,87 gr.). Gamer macht den Unterschied an den Standprofilen fest: die Asses besitzen demnach drei gleichartige Tori, während die Dupondien einen breiten Mittelstreifen zwischen zwei schmalen Wülsten haben (S.346); die ungleiche Darstellung verbiete es, auf den Münzen die Wiedergabe eines historischen Monuments zu sehen, die Graveure folgten dagegen der "gattungstypologischen Bildtradition" (ebda.)

PERM DIVI AUG bedeutet, daß diese Emission noch mit der Genehmigung des (zwischenzeitlich verstorbenen) Augustus erfolgte.
Die ausdrückliche Erwähnung der kaiserlichen Prägeerlaubnis kommt fast nur unter Augustus und Tiberius vor und beschränkt sich fast ausschließlich auf Coloniae und Municipia (außerhalb Spaniens auch in Berytos, Korinthos und in der Provinz Afrika); dazu s. Weiss, S. 58f; Ripolles, S.80.

Geburtsort von Trajan und Hadrian.

Literatur:

Gamer, G.: Altäre auf hispanischen Münzen, in "Praestant interna" (Festschr.für U.Hausmann), Tübingen 1982, S.338-348
Ripollès, Pere P.: Las acuñaciones provinciales Romanas de Hispania, Madrid 2010
Weiss, P.: The Cities and their Money, in: (ed.) Howgego, Heuchert, Burnett: Coinage and Identity in the Roman Provinces, Oxford 2005, S. 57-68