Tempel mit Dreiecksgiebel und ohne Götterstatue über Eck nach rechts auf der Höhe eines felsigen und bewaldeten Berges (drei Bäume). Ein Bogen im Sinne eines Grotteneingangs (mit Andeutung von fließendem Wasser auf besser erhaltenen Ex.; Quelle? Brunnen? nach Kolev, S.357, Bogen als Verteilerkopf eines Aquädukts) ist eben erkennbar.

Ref. stempelgleich, sonst nicht veröffentlicht, aber weitere Ex. im Netz (ua #k1399, #k4047, #k6599). Varbanov 1376 (= Kolev 12a und b) fälschlich als "Medaillon" aus dem Beitrag Kolev (dort vergößert, aber ohne Maßangabe abgebildet) übernommen (sic!). Dasselbe Vorgehen wiederholt sich bei einer weiteren Münze mit Bergmassiv aus der Stadt (#a0807img, s.dort): die wiederum bei Kolev (15a und b) als Photographie und als Zeichnung in Übergröße und ohne Maße abgebildete Münze wird von Varbanov (2002) unter der Nummer 1056 ebenfalls als "Medaillon" mit geschätzten 35 mm Durchmesser ("AE 35 (?)" ) wiedergegeben.

Abgebildet ist einer der drei 'Stadtberge' in Philippopolis namens Taximtepe (d.i. 'Verteilerhügel') mit dem Wasserverteiler des Aquaedukts am Fuß des Berges und mit dem Tempel des Dionysos auf der Höhe (Kolev, S.356ff).

Literatur:

Kolev, K.: Das Trimontium-Motiv auf den antiken Münzen von Philippopolis, in "Stephanos nomismatikos", Berlin 1998, S.351-368