Auf betonter durchgehender Bodenlinie erhebt sich die Stadtmauer mit drei jeweils dreizinnigen und mit Brüstungen versehenen Türmen, von denen zwei Türme ein Tor flankieren, ein dritter dagegen mittig im Hintergrund steht. Die seitlichen (fensterlosen) Türme besitzen eine jeweils eigene Basis und ragen offenbar aus der Fluchtlinie der Mauer hervor. Der Mauerabschnitt besteht aus einem unteren, in versetzten Lagen gemauerten Teil und einem oberen, aus zwei übereinander angeordneten Säulenreihen/ Galerie. Die Mauer wird von einem rechteckigen Tor mit betontem Türrahmen (einfacher Sturz, gekehlte Steher) durchbrochen. Es ist von einer zweiflügeligen Tür verschlossen; beide Flügel sind kassettenartig vierfach längs unterteilt, jedes Kompartiment weist in der Mitte einen Knauf/ Buckel auf.
Im Abschnitt ist ein liegender Flußgott en miniature abgebildet.

Bds. stempelgleich: #k9300.
Wohl stempelgleiche Rs., jedoch für Caracalla: Imhoof-Blumer, S.248.194 (Tf VII.3).

Zu den "dreitürmigen" Toren s. Notiz zu (#a0021img).

Literatur:

Imhoof-Blumer, F.: Fluss- und Meergötter auf griechischen und römischen Münzen, RSN 23 (1923), S.173-421, Tf.1-18