2-säuliger ionischer Bogen mit Eckakroteren ohne Architrav; der Bogen besteht aus zwei Lagen, der Unterbau aus einer Lage Perlschnur. Unter dem Bogen steht der Kaiser mit Lanze in der Linken nach links. Mit der Rechten bekränzt er eine Trophäe, zwischen Kaiser und Trophäe ein Adler. Weniger abgegriffene Stücke lassen tordierte Säulen erkennen.

"ΤΩΝ ΜΕΙΖΟΝΩΝ" (Münze "der größeren") zur Unterscheidung gegenüber der kleineren Tochterstadt Termessos minor.

Rs. stempelgleich: (#k5571).

Die Rs. dient Tameanko (Celator, S.23) als Beispiel für ein Tonnengewölbe als Teil eines "temple shrine". Das mag sein, geht aber aus der Abbildung nicht hervor.

Der Lokalheros (Sohn des Zeus) Solymos (Gebirge, Stamm) wurde dem Göttervater (so hier) oder dem Ares (vgl. #a0155img) gleichgesetzt.

Autonomie 71 v.Chr. garantiert (Lex Antonia), es wurden hier (als einziger Münzstätte neben Athen) tatsächlich nie Münzen mit Kaiserporträts geprägt.

"Machu Picchu" in Anatolien (H.Stierlin, S.173).

Literatur:

Brandt, H. und Kolb, F.: Lycia et Pamphylia, eine römische Provinz im Südwesten Kleinasiens, 2.Mainz 1905