4 korinthische Säulen unter fächerartigem Bogen, darunter Astarte mit linkem Fuß auf Prora, in der Rechten Standarte, von Nike auf Podest bekränzt.

McClean, BN onl...449 wohl bds. stempelgleich (Vs.Legende falsch gelesen).

Auf besser erhaltenen Stücken ist keine durchgehende Bodenlinie erkennbar, die Basen der beiden äußeren Säulen scheinen etwas höher zu stehen. Das kann bedeuten, daß sie in natura nach rückwärts versetzt sind, also einen viereckigen Schrein bilden (Donaldson, S.82).
Trell (NC 1970, S.37) hält das Münzbild für eine Nische mit der Statue der Göttin innerhalb eines Schreins (wie zB #a0591img) im eigentlichen Tempel mit Flachdach (BMC Supp Tf.41.13).
Überwiegend sind Schreine mit conchenartigem oder fächerähnlichem "Giebel" distyl gezeichnet (vgl. Tripolis #a0601img, Byblos BMC 40), vereinzelt auch mit 6 Säulen (zB Byblos 68), unabhängig vom Münzwert. Sie könnten ikonographisch den Zugang zu einer Apsis bezeichnen; dagegen könnte ein Bogen (ohne Dreiecksgiebel), welcher beidseitig einem Epistyl über je zwei oder drei Säulen aufliegt (s. Notiz zu #a0905img), den 'Eingang' zu einer Nische mit einem Götterbild darstellen.