"Gehörnter" Altar mit zweifach gekehlten Fuß- und Kopfprofilen; zwischen gemauerten Wänden eine zweiflügelige (Schein-) Tür mit Beschlägen.
Die Darstellung ist den "arae providentiae" und "arae pacis" sehr ähnlich; es fehlt die Feuerplatte, die ja auf den eigentlichen Altar hinweist, der hinter der hier wiedergegebenen äußeren Mauer vorzustellen ist. Da kein Altar für die divinisierte Faustina bekannt ist und unter Berücksichtigung der Rs.Legende (explizit "consecratio") könnte hier vielleicht auch der eigentliche Verbrennungsort gemeint sein (so Schörner, S.107); der wird allerdings auch in der gewohnten Weise als Rogus vorgestellt (#a0364img).

Der Altar in Verbindung mit 'CONSECRATIO' erscheint für Faustina zum ersten Mal; diese Ikonographie wird im folgenden Jahrhundert zum Standard der Konsekrationsprägungen (s. Schulten, S.37f).

Literatur:

Schulten, P.N.: Die Typologie der römischen Konsekrationsprägungen, Frankfurt 1979