Jahr 249 ( 230/1 n.Chr.).

Eine durchgehende Bodenlinie teilt ein Fünftel de Münzbildes vom Abschnitt (Legende) ab. Die rechte Seite der Münze wird durch die überlebensgroße Figur des Kaisers bestimmt, welcher nach links gerichtet über einen Altar opfert. Auf der etwas lädierten Münze sind eine Strahlenkrone, sowie ein Szepter in seinem linken Arm und eine Schale (?) in der rechten Hand erkennbar. Sein rechter Unterschenkel überschneidet ein nach links lagerndes Opfertier (Stier, Rind).
Auf der linken Seite des Münzbildes steht der Altar vor einem nach rechts über Eck auf zwei Stufen dargestellten 6-säuligen Tempel (insges. 10 Säulen). Gesims und Giebelschrägen zweireihig, im Giebeldreieck ein kleines Dreieck (Stern? oder?), ein Eckakroter. Der First ist nach rückwärts abgeschrägt, die sichtbare hintere Giebelschräge fast senkrecht. Dachdeckung mit Platten/ Schindeln. Von der Giebelspitze schwebt eine ebenfalls überlebensgroße Nike, in der ausgestreckten Rechten einen Kranz, nach rechts.

Die Gestalt des Daches verweist wiederum (s.#a0073img, #a0435img, #a0989img) auf eine verkürzte Darstellung des Tempels.

Alle Rs. stempelgleich, zwei Vs. Stempel (Ziegler/Anaz. 628 u. 628a).
Ähnliche Opferszene vor Tempel zB aus Aigeai (#a0652img, #a0931img), Akrasos (#a0843img), vgl. Pergamon (#a0784img).