6-säuliger ionischer Tempel auf (sehr merkwürdiger) Basis, welche anscheinend aus einer Reihe von (wohl 11) Kreisen mit je einem zentralen Punkt gebildet wird (andeutungsweise zwischen zwei Linien). Der Dreiecksgiebel besteht aus rundum einer Doppelreihe Perlschnur mit einer zusätzlichen Lage zwischen Giebel und Säulen. Im Giebelfeld ein Adler mit offenen Schwingen nach links.

Bds. stempelgleich: Aukt. Helios 5.943 (hier die Verzierung der Basis sehr gut zu sehen) und wohl auch Leypold, alle übrigen verfügbaren Abb. sind leider für einen Vergleich (insbes. bzgl. der Basis) unzureichend.

Der Adler im Giebel weist den Bau als Zeus-Tempel aus.

Literatur:

Weiser, W.: Ein Fund kaiserzeitlicher Aes-Münzen aus Kibyra in Phrygien, Epigraphica Anatolica 4 (1984), S. 101-117