32/3 oder 33/4 n.Chr., Duoviren L.Arrius Peregrinus und L.Furius Labeo.
6-säuliger (dorischer) Tempel auf dreistufigem trapezförmigem Unterbau, spiegelbildlich dazu ein ebenso hohes Gebälk (darauf GENT IULI). Der einfache, aber breite Giebel ist schmucklos und reicht bis an die Außenkanten des Architravs.

Reminiszenz an Julia Gens (Caesar).
Nach Pausanias soll es sich um den Tempel der Octavia am Marktplatz handeln (Price/Trell S.82).

Ein Schriftzug auf dem Gebälk von Tempeln (aber auch von (Stadt-) Toren; vgl. Emerita #a0088img) ist typisch für die Münzprägung der späteren Republik bis zu Claudius (zB #a0088img, #a0191img, #a0662img). Danach kommt dieses Stilmittel nur noch sporadisch vor (beachte aber das häufige "ΑϹΥΛΟΥ" in Perge).