Jahreszahl im Abschnitt nicht lesbar, wohl "ΓΛΦ" (533 der seleukid.Ära).
Das Stück gleicht der Abb. (#a0572img), allerdings ist der Bau ohne Boden, aber mit den dort am Tempelsockel angebrachten Pilastern dargestellt. Die Treppe ist vierstufig und reicht, weil der Boden des Tempels fehlt, bis an die Basis des Altars.
Es handelt sich nicht um einen Tempel im eigentlichen Sinn, sondern um den Propylos zu einem offenen Altarhof, der Altar steht also nicht zwischen den Säulen, sondern entfernt unter freiem Himmel (s. Notizen zu #a0963img und #a0188img.
Zu dem rechteckigen 'Bauteil' oberhalb des Architravs (Attika, Temenos) s. Notiz zu #a0173img.
Rs. Varianten Julia Domna (#a0188img, s.dort), Alexander Severus (#a0572img).

Dreigliedrige Fronten (und ggf. Schiffe) sollen Vorbilder für die später, bes. in Syrien, errichteten dreischiffigen christlichen Basiliken gewesen sein (so schon ua A.D.Alt, S.92).

Literatur:

Alt, A.D.: Verbreitung und Herkunft des syrischen Tempeltypus, Palästinajahrbuch des Dt. Evang. Inst. für Altertumswissenschaft 16 (1920), S.83-99 (nicht numismat.)