Die mittlerender vier dargestellten Säulen erscheinen (ebenso #a0171img) schmaler und nach rückwärts versetzt; das verstärkt den 'perspektivischen' Eindruck eines Rundbaus, der allein schon durch den aufwärts konvex gebogenen und deshalb mehr von 'unten' gesehenen Architrav sowie durch die zentripetalen Dachrippen gekennzeichnet ist. Kurioserweise ist das Fundament plan. Mit der leicht nach distal gebogenen Querverbindung der beiden kürzeren rückwärtigen Säulen ist der hintere Abschnitt des Architravs innenseitig (bei Sicht von unten) gezeigt, sehr deutlich auch auf einer ebenfalls viersäuligen Variante des Volusian (#k3576). Die zweisäuligen Varianten beider Prägeherrn haben diese Verbindung verständlicherweise nicht.
Vgl. Volusianus: Sesterz, 2-säulig (#a0039img) und Antonian, 4-säulig (#a0171img).

Die Sichtweise 'von unten' ("Druntersicht") soll aus der Kulissenmalerei stammen (Fuchs, S.51ff, dagegen Hefner, S.259), vgl. auch den Blick auf die Unterkonstruktion der Trajansbrücke (s. Notiz zu #a0109img). Insgesamt handelt es sich um ein selten angewendetes Stilmittel zum Zwecke eines perspektivischen Eindrucks.